Skip to main content

Allgemeine Geschäftsbedingungen Wochenendfahrten

Sie haben Ihr Kind zu einer unserer Wochenendfahrten angemeldet. Es ist selbstverständlich, dass wir unsere Fahrten sorgfältig vorbereiten, denn wir möchten zufriedene Kund_innen, die uns weiterempfehlen. Die folgenden Bedingungen, die Sie mit Ihrer Anmeldung als Bestandteil des Vertrages anerkennen, sorgen in beiderseitigem Interesse für klare Verhältnisse.

1. Anmeldung & Vertragsabschluss

Unseren Wochenendfahrten können sich grundsätzlich alle anschließen, sofern für das jeweilige Programm keine Teilnahmebeschränkungen nach Alter oder Geschlecht angegeben sind. Mit der schriftlichen Anmeldung wünschen Sie verbindlich den Abschluss eines Vertrages. Der Vertrag tritt mit unserer schriftlichen Bestätigung in Kraft. Mündliche Absprachen sind unwirksam, solange sie nicht schriftlich bestätigt worden sind.

2. Zahlungsbedingungen

6 Wochen vor der Wochenendfahrt ist der gesamte Reisepreis auf das genannte Konto fällig. Wenn Sie bis 4 Wochen vor der Wochenendfahrt nicht gezahlt haben, ist ihre Anmeldung hinfällig und wir stellen eine Bearbeitungsgebühr von 5 € in Rechnung.

3. Leistung

Maßgeblich für den Inhalt des Vertrages sind allein die Ausschreibung, diese AGB und die schriftliche Bestätigung. In der Regel beinhaltet der Preis für die Fahrt die Betreuung, Unterbringung, Verpflegung und Programmgestaltung. Falls der_die Teilnehmer_in gebuchte Leistungen nicht in Anspruch nimmt oder auf sie verzichtet, ergibt sich hieraus kein Anspruch auf Erstattung gegen uns. Insoweit bleibt auch jegliche Haftung durch uns ausgeschlossen.

4. Rücktritt der Teilnehmenden

Der_die Teilnehmer_in kann jederzeit vor Beginn des Wochenendes zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei den Jungen Humanist_innen. Der_die Teilnehmer_in muss durch die Vertragsunterzeichner den Rücktritt schriftlich erklären. Tritt der_die Teilnehmer_in vom Vertrag zurück oder tritt er, ohne vom Vertrag zurückzutreten, die Fahrt nicht an, kann der_die Veranstalter_in eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Vorkehrungen verlangen.
-  Bei Stornierung vor dem 30. Tag vor Reisebeginn fallen lediglich 5 € Bearbeitungsgebühr an.
-  Bei Stornierung 29 - 14 Tage vor der Wochenendfahrt werden 50% des Preises fällig.
-  Bei Stornierung ab 13 Tage vor der Fahrt oder bei Nichtantritt der Reise wird der volle Preis fällig.

5. Kündigung & Rücktritt durch den_die Veranstalter_in

Wird eine ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, können wir die Wochenendfahrt bis zu 14 Tagen vor Reisebeginn absagen. Der eingezahlte Reisepreis wird dann in voller Höhe zurückgezahlt, falls der_die Teilnehmer_in kein Alternativangebot annimmt. Weitere Ansprüche entstehen nicht.

6. Haftung

Wir haften im Rahmen der Sorgfaltspflicht für die gewissenhafte Vorbereitung, die sorgfältige Auswahl der Leistungsträger_innen und die Richtigkeit der Beschreibung der Fahrt. Ihnen stehen bei Reisemängeln die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu (Abhilfe, Minderung des Reisepreises, Kündigung, Schadensersatz).

7. Haftungsbegrenzung & Haftungsausschluss

7.1. Die vertragliche Haftung der Veranstaltenden für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den 3fachen Fahrtenpreis beschränkt, soweit ein Schaden der Teilnehmenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der_die Veranstalter_in für einen dem_der Teilnehmer_in entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines_einer Leistungsträgers_in verantwortlich ist.
7.2. Für alle gegen den_die Veranstalter_in gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der_die Veranstalter_in bei Sachschäden bis 4000,- €. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Teilnehmer_in und Fahrt.
7.3. Der_die Veranstalter_in haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sport-, Theaterveranstaltungen, Ausstellungen usw.) und die in der Ausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden.
7.4. Ein Schadensanspruch gegen den_die Veranstalter_in ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als auf Grund internationaler Abkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem_einer Leistungsträger_in zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den_die Leistungsträger_in nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

8. Versicherung

Die Teilnehmer_innen sind während des Wochenendes bei allen Veranstaltungen durch uns haftpflichtversichert.

9. Teilnehmer_innenhaftung im Schadensfall

Der_die Teilnehmer_innen haftet für einen durch ihn_sie während der Wochenendfahrt verschuldeten Schaden. Schadensersatzforderungen des_der Geschädigten gegen den_die Teilnehmer_in werden i.d.R. an den_die Veranstalter_in abgetreten, somit haftet der_die Teilnehmer_in diesem gegenüber. Eine private Haftpflichtversicherung zur Deckung solcher Schäden ist in jedem Fall empfehlenswert.

10. Mitwirkungspflicht

Jeder_jede Teilnehmer_in ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen alles ihm_ihr Zumutbare zu tun, damit der evtl. entstehende Schaden möglichst gering gehalten bzw. die Störung behoben werden kann. Sollte wider Erwarten Grund zur Beanstandung bestehen, muss er_sie sich an Ort und Stelle unverzüglich an unsere Teamleitung bzw. an die von uns Beauftragten wenden und Abhilfe verlangen. Unterlässt er_sie schuldhaft die Anzeige eines Mangels, stehen ihm_ihr Ansprüche nicht zu. Teamleiter_innen sind nicht befugt, in unserem Namen rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben, sind aber ausdrücklich beauftragt, für die Behebung evtl. Mängel Sorge zu tragen.

11. Ausschluss

Bei groben oder mehrmaligen Verstößen gegen die Anordnungen der Aufsichtspflichtigen kann der_die Teilnehmer_in ohne Erstattung des Preises von der weiteren Fahrt ausgeschlossen werden. Das gleiche gilt auch, wenn der_die Teilnehmer_in das Miteinander in der Gruppe unzumutbar beeinträchtigt.

12. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Änderungen von Angaben in den Ausschreibungen bleiben ausschließlich den Jungen Humanist_innen vorbehalten. Für Druckfehler und Irrtümer kann keine Haftung übernommen werden.

13. Gerichtsstand

13.1. Der_die Vertragspartner_in kann den_die Veranstalter_in nur an dessen Sitz verklagen.
13.2. Für Klagen der Veranstaltenden gegen den_die Vertragspartner_in ist der Wohnsitz des_der Vertragspartners_in maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz der Veranstaltenden maßgebend.